CheatSheet- 7 Tipps für Facebooks Ads

7 Facebook Ads Tipps – eine Schummelliste für Vielbeschäftigte

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Facebook Ads

 

Facebook Werbeanzeigen sind die Königsdisziplin im Online-Marketing.

Denn es gibt keine andere Werbeform, die skalierbarer ist. Facebook Werbeanzeigen bringen aber nicht nur viel, sondern sind auch unheimlich komplex. Es gibt Online-Marekter, die sich fast nur mit diesem Thema beschäftigen – von morgens bis abends (wie mein Geschäftspartner Philipp).

Deshalb habe ich Dir in diesem Artikel 7 Facebook Ads Tipps zusammengestellt:

Wir erstellen deine erste Facebook Werbeanzeige KOSTENLOS

  1. Installiere den Facebook Pixel.

Der Facebook Pixel ist die Grundlage, um Facebook Werbeanzeigen vernünftig schalten zu können. Denn erst durch den Facebook Pixel bekommst Du die relevanten Daten von Facebook. Das heißt du siehst erst, welche Werbeanzeige profitabel ist, wenn Du den Facebook Pixel installiert hast.

Außerdem kannst Du durch den Facebook Pixel „Custom Audiences“ bauen.

Custom Audiences sind Zielgruppen, die du erstellen kannst, ohne Interessen einzugeben. Unter anderem kannst Du solche Custom Audiences mithilfe des Facebook Pixels erstellen. Zum Beispiel kannst Du aus allen Deiner Website Besucher, die noch nicht gekauft haben, eine Zielgruppe erstellen.

Wie du den Facebook Pixel auf Deiner Website installierst, erfährst Du in diesem Artikel.

2. Alles steht und fällt mit der richtigen Zielgruppe.

Der häufigste Grund, warum Facebook Werbeanzeigen scheitern, ist, dass die falsche Zielgruppe ausgewählt wurde. Wenn Du Deine Zielgruppe falsch wählst, schaltest Du irrelevante Werbeanzeigen. Und dadurch werden Deine Werbeanzeigen teuer und funktionieren nicht.

Ein hilfreiches Tool, um Deine Zielgruppe besser kennen zu lernen, ist Audience Insights.

Falls Du bereits ein bestehendes Unternehmen hast, kannst Du mit diesem Tool die demographischen Daten Deiner Kunden herausfinden. Wenn Du noch keine Kunden hast, kannst du Interessen eingeben, um die demographischen Daten ausfindig zu machen.

Beim Definieren von Zielgruppen stelle ich mir immer folgende Fragen:

  • Wo wohnt die Zielgruppe?
  • Wie alt ist die Zielgruppe?
  • Welche Sprache spricht die Zielgruppe?
  • Welche Tools nutzt die Zielgruppe?
  • Welche Bücher liest die Zielgruppe?
  • Welche Websites besucht die Zielgruppe?
  • Welchen bekannten Personen folgt die Zielgruppe?

Mit den Antworten auf diese Fragen kannst Du bereits sehr relevante Zielgruppen erstellen.

3. Wähle das richtige Kampagnenziel.

Viele Online-Marketer schaffen es zwar gute Werbeanzeigen zu schalten. Das heißt die Werbeanzeigen sind für die Zielgruppen relevant, woraus geringe Klickkosten resultieren. Aber sie verschenken Potenzial, indem sie das falsche Kampagnenziel wählen.

Sie wählen zum Beispiel „Klicks zur Website“, wenn sie Verkäufe generieren möchten.

Falls du mit Deiner Werbeanzeige auf Facebook Verkäufe generieren möchtest, solltest du IMMER „Conversions“ als Kampagnenziel wählen. Wenn Du dieses Kampagnenziel gewählt hast, sucht Dir Facebook aus Deiner Zielgruppe die Personen heraus, die am wahrscheinlichsten die gewünschte Conversion ausführen.

Am Anfang einer Werbeanzeige optimierst du immer auf die Conversion „Inhalt anzeigen“.

Denn am Anfang möchtest Du, dass möglichst viele User auf Deine Website gehen. Sobald eine Conversion in einer bestimmten Anzeigengruppe 15-20 mal in einer Woche ausgelöst wurde, kannst Du auf diese optimieren. Das heißt: Wenn Du mit einer Werbeanzeigengruppe nach einer Woche 15-20 Verkäufe generiert hast, kannst Du diese auf Verkäufe optimieren.

Dadurch spielt Facebook Deine Werbeanzeigen allen Usern in Deiner Zielgruppe aus, die wahrscheinlich kaufen.

4. Strukturiere deine Kampagnen von „warm zu kalt“.

Im Online-Marketing wird zwischen warmen und kalten Besuchern unterschieden: Heiße Besucher sind Deine Kunden, warme Besucher kennen Dein Unternehmen bereits und kalte Besucher haben Dich noch nie gesehen.

Je wärmer die Besucher sind, desto leichter kannst Du ihnen etwas verkaufen.

Bei Business Amade fangen wir in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden immer mit einer Retargeting Kampagne an. Retargeting heißt, dass die Besucher mit Deinem Unternehmen bereits in Kontakt waren. In dieser Retrgeting Kampagne decken wir die Kunden, die E-Mail Liste, die Website-Besucher, die Facebook Likes und die Website-Besucher ab.

Dadurch werden alle heißen und warmen Besucher angesprochen.

Mit diesen Zielgruppen testen wir, welche Werbeanzeigen am besten funktionieren. Und erst im nächsten Schritt skalieren wir die Werbeanzeigen unserer Kunden, indem wir „Lookalike Audiences“ erstellen. Durch das Erstellen einer Lookalike Audience sucht Dir Facebook genau die User heraus, die Deiner Custom Audience am ähnlichsten sind.

Falls die Werbeanzeigen für die Lookalike Audiences noch profitabel sind, erstellen wir diese für Interessen.

5. Teste IMMER mehrere Werbeanzeigen gegeneinander.

Die meisten Online-Marketer machen den Fehler, dass sie für jede Zielgruppe nur eine Werbeanzeige erstellen. Es ist aber unmöglich, zu wissen, welche Werbeanzeige am besten funktioniert – bevor du es getestet hast.

Deshalb testen wir bei Business Amade JEDERZEIT mehrere Werbeanzeigen gegeneinander.

Dabei gehen wir folgendermaßen vor: Wir erstellen mehrere Werbeanzeigen, bei denen sich nur das Bild oder das Video ändert. Wenn wir eines oder mehrere Bilder bzw. Videos haben, die funktionieren, ändern wir den Text der Werbeanzeige.

Wir lassen die Werbeanzeigen wieder laufen und finden heraus, welche profitabel sind.

Im nächsten Schritt kopieren wir alle profitablen Werbeanzeigen drei mal. Alle nicht profitablen Werbeanzeigen schalen wir natürlich ab. Warum kopieren wir die Werbeanzeigen? Weil dieselben Werbeanzeigen auf Facebook unterschiedliche Werte haben werden.

Frag mich nicht wieso 😀

6. Schalte keine eindimensionalen Facebook Ads, sondern ein System.

Günstige Produkte werden sich auch mit eindimensionalen Werbeanzeigen auf Facebook sehr gut verkaufen. Das liegt daran, dass diese Verkäufe durch Spontankäufe entstehen. In dieser Preisklasse befinden sich Produkte unter 10€.

Für günstige Produkte brauchst Du den Verkaufstrichter nicht künstlich lang ziehen.

Das wäre nicht profitabel und unnötig. Aber für teuere Produkte brauchst du ein System, einen Verkaufstrichter: Du schaltest für die kalten Besucher eine Werbeanzeige auf einen Blogartikel. Für die Leser des Blogartikels schaltest Du eine Werbeanzeige auf einen Köder. Was ein Köder ist, habe ich in diesem Blogartikel erklärt.

Und erst für alle, die den Köder gefressen haben, schaltest Du eine Werbeanzeige auf ein Produkt.

7. Werte regelmäßig die Daten Deiner Werbeanzeigen aus, um Deine Kampagnen zu optimieren.

Facebook Werbeanzeigen funktionieren nur, weil uns Facebook seine Daten zur Verfügung stellt. Viele Online-Marketer werten aber die Daten der Werbeanzeigen nicht aus. Bei Facebook Werbeanzeigen werden alle Entscheidungen datenbasiert getroffen.

Die wichtigsten beiden Kennzahlen sind der CPA und der VPA.

Der „Cost per Acquisition“ (CPA) sagt aus, wieviel es Dich kostet, einen Kunden zu akquirieren. Im Gegensatz dazu, zeigt Dir der „Value per Acquisition“ (CPV), wieviel Gewinn Dir ein einziger Kunde bringt. Wichtig dabei ist, dass Du den „Customer Lifetime Value“ (CLV) als Kennzahl nimmst.

Der „Customer Lifetime Value“ sagt Dir, wieviel Gewinn Dir ein Kunde in seinem Leben bringt.

Solange dein CPA niedriger ist als dein VPA ist, sind Deine Werbeanzeigen profitabel. Das ist deshalb wichtig, weil Du sonst Deine Werbeanzeigen nicht skalieren kannst. Denn beim Skalieren Deiner Werbeanzeigen wird immer Dein CPA steigen.

Wenn Du Deinen CPA und VPA nicht kennst, weißt Du nicht, wie weit Du Deine Werbeanzeigen skalieren kannst.

Fazit

Beherzigst Du diese Facebook Ads Tipps, vermeidest Du bereits sehr viele Anfängerfehler, wodurch Deine Facebook Ads um einiges profitabler werden. Ich fasse die 7 Facebook Ads Tipps noch einmal zusammen:

  1. Installiere den Facebook Pixel.
  2. Alles steht und fällt mit der richtigen Zielgruppe-
  3. Wähle das richtige Kampagnenziel.
  4. Strukturiere Deine Kampagnen von „warm“ zu „kalt“.
  5. Teste immer mehrere Werbeanzeigen gegeneinander.
  6. Erstelle keinen eindimensionalen Facebook Ads, sondern ein System.
  7. Werte regelmäßig die Daten Deiner Werbeanzeigen aus, um Deine Kampagnen zu optimieren.

Wenn du Facebook Ads für dein Unternehmen verwenden möchtest, allerdings nicht die nötige Zeit hast, diese umzusetzen, dann schau dir bitte dieses Video an!

Wir erstellen deine erste facebook ad…und zwar kostenlos!

 

Klicke JETZT auf den Button und wir erstellen deine erste Facebook Werbeanzeige kostenlos! 

Ja, erstellt meine Facebook Anzeige

Sebastian Krog

Sebastian Krog

Sebastian Krog ist der Geschäftsführer und Mitgründer von Business Amade. Zusammen mit seinem Team ist er auf der Mission, Unternehmen beim digitalen Vertrieb zu unterstützen.
Sebastian Krog

Letzte Artikel von Sebastian Krog (Alle anzeigen)

GET SOCIAL. I LIKE TO SHARE 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.